Ein Familienunternehmen zeigt, wie es geht

am Bau arbeiten?

heutzutage noch

Wer möchte

Lastwagen, Bagger, Betonmischer: Nahe Kirchweidach wird ein neues Wohngebiet erschlossen. Zuerst fallen die großen Maschinen von TRAUN-TIEFBAU ins Auge, die sich mit gleichmäßig lautem Dröhnen über Erde und Kies bewegen. Doch entscheidend ist, wer sie steuert, wer zwischen ihnen die Pflastersteine setzt – und wie alle diese Menschen zusammenarbeiten, wenn nicht jede Minute nach Plan läuft.

Mal zwingt das Wetter zum Umdenken, mal gibt der Untergrund eine andere Lösung vor. Dann zählt Erfahrung genauso wie ein wacher Blick füreinander: Wer übernimmt, wer entscheidet, wer greift ein, bevor aus einem kleinen Problem ein großes wird?

Geschäftsführer Mathias Rinke führt das Familienunternehmen TRAUN-TIEFBAU in dritter Generation. „Es ist eine große Ehre, das von meinem Großvater 1984 gegründete Unternehmen weiterführen und ausbauen zu dürfen“, sagt er. Was als klassischer Familienbetrieb begann, ist heute Teil einer Unternehmensgruppe mit den Sparten Sand- und Kiesgewinnung, Transportbeton sowie Straßen- und Tiefbau – organisatorisch getrennt, aber familiär verbunden.

Teams, die zusammenbleiben –

und besser werden

Auf der Baustelle läuft nicht immer alles wie im Lehrbuch. Wetter, Untergrund, spontane Änderungen – vieles lässt sich erst vor Ort wirklich einschätzen. Für Rinke zeigt sich genau in solchen Situationen, was ein Team ausmacht. „Ich bin immer wieder sehr beeindruckt, wenn das verantwortliche Team einfach an einem Strang zieht und Probleme so schnell wie möglich löst“, berichtet er, während er sich routiniert zwischen abgesteckten Gehwegen und tiefen Gruben hin und her bewegt.

Dass in solchen Phasen ein Arbeitstag auch mal länger dauern kann, verschweigt er nicht. Entscheidend sei, wie man damit umgeht: dass man Lösungen gemeinsam entwickelt, sich gegenseitig absichert und niemand mit Druck oder offenen Fragen allein bleibt.

Ein zentraler Baustein im Arbeitsmodell: Die Teams bleiben während der gesamten Bauzeit zusammen. Das schafft Routine, klare Zuständigkeiten und ein gemeinsames Verständnis für das Projekt. „Das Team auf der Baustelle beschäftigt sich täglich mit allen Details und wird damit zum unver-zichtbaren Wissensträger“, erklärt Rinke.

Dieses Wissen entsteht nicht in einer Schulung, sondern im täglichen Zusammenspiel: Wer kennt die Eigenheiten einer Baustelle? Wer hat schon ähnliche Situationen erlebt? Wer weiß, wie man im Zweifel pragmatisch und sauber weiterarbeitet? Erfahrungen werden von Projekt zu Projekt mitgenommen, Abläufe werden sicherer – und das Team wächst nicht nur fachlich, sondern auch menschlich enger zusammen.

Klaus: Abwechslung &

Zusammenhalt im Team

Das bestätigt der Eindruck von Mitarbeiter Klaus. Seit 16 Jahren arbeitet er im Unternehmen. Und freut sich jeden Tag auf seine Aufgabe als Landmaschinen-mechaniker und Lastwagenfahrer. Neben dem Zusammenhalt unter den Kollegen ist es auch die Abwechslung, die er schätzt. “Im Winter bin ich in der Werkstatt und im Sommer fahre ich LKWs oder unsere Asphaltfräse. Gestern habe ich gefräst und Haftkleber gespritzt und dann habe ich für heute alles vorbereitet: Den Lastwagen gewaschen und die Maschine abgeladen.”

Genau dieses Mitdenken im Alltag – Aufmerksamkeit statt großer Worte – beschreibt auch Geschäftsführer Mathias Rinke als Prinzip im Betrieb: „Unsere Mitarbeiter bringen aufgrund ihrer Erfahrung eigene Ideen ein, um Probleme gut zu lösen“, sagt er. Wenn Auftraggeber dieses Engagement sehen und anerkennen, habe das unmittelbare Wirkung auf Stimmung und Motivation: „Gerade diese Anerkennung steigert die Mitarbeiterzufriedenheit sowie den Zusammenhalt im Team ungemein.“

Wertschätzung zeige sich für ihn aber nicht in plakativ klingenden Sätzen, sondern im Umgang miteinander – im Zuhören, im Ernstnehmen, im Dranbleiben, wenn jemand eine Belastung mit sich herumträgt. „Grundsätzlich sind uns unsere Mitarbeiter als Mensch sehr wichtig“, so Rinke. „Wir hören zu, nehmen uns Zeit und versuchen auch bei besonderen Situationen zu unterstützen – damit Rückenwind nicht nur ein Wort ist, sondern im Alltag spürbar bleibt.“

Robin: Warum man hier

nicht allein arbeitet

Wie sich diese Kultur anfühlt, beschreibt Robin, gelernter Straßenbauer, der seine Ausbildung bei TRAUN-TIEFBAU gemacht hat und geblieben ist. Für ihn sind es nicht einzelne „Benefits“, die den Unterschied machen, sondern das tägliche Miteinander. „Die Arbeit mit meinen Kollegen und die Bewältigung von unterschiedlichen Aufgaben“, nennt er als das, was ihn motiviert.

Teamarbeit ist im Tiefbau keine Floskel, sondern Grundvoraussetzung – davon ist Robin überzeugt: „Die Zusammenarbeit im Team ist immer wichtig, da man alleine nicht so viel erreichen kann.“ Damit es auch in hektischen Phasen funktioniert, sieht er vor allem Struktur und Kommunikation als unverzichtbar an. „Durch klares Verteilen von Aufgaben und viel Kommunizieren, sodass keine Missverständnisse entstehen, erreicht man den besten Bauablauf.”

Am stärksten ist für Robin das Gefühl, wenn ein Projekt abgeschlossen ist – nicht, weil dann Ruhe ist, sondern weil man sieht, wofür man gearbeitet hat. „Das sind die Momente, wenn eine Baustelle fertiggestellt ist und man den Unterschied zur vorhergehenden Situation sehen kann“, sagt er.

Rinke kennt diese Wirkung. „Alle Mitarbeiter sind am Ende stolz auf die fertiggestellte Baustelle und den erreichten Erfolg, zu dem sie maßgeblich beigetragen haben.“ Tiefbau endet nicht im Büroordner – er bleibt im Ort, in Straßen und Leitungen, in dem, was viele täglich nutzen, ohne darüber nachzudenken.

Unsere
Leistungen

Anspruch, der im Alltag

bestehen muss

Mathias Rinke verschweigt trotzdem nicht, dass der Tiefbau körperlich fordernd ist: draußen bei Wind und Wetter, mit Schmutz, Staub und Belastung. Gleichzeitig sieht er genau darin den Kern des Berufs – und den Stolz, der daraus entstehen kann. „Unsere Bauwerke sind für jeden sichtbar und werden von vielen täglich genutzt“, sagt er.

Was TRAUN-TIEFBAU als Arbeitgeber aus seiner Sicht auszeichnet, fasst er so zusammen: „Ein sehr gutes Arbeitsklima mit ruhigem Umgangston, Baustellen in geringer Entfernung zum Heimatort, kurze Entscheidungswege, flache Hierarchien und der familiäre Zusammenhalt.“ Und auch die Frage, die über der Branche hängt, spricht er offen an: „Wer möchte heutzutage noch am Bau arbeiten?“ Die Antwort liefern bei TRAUN-TIEFBAU nicht Hochglanz-Sätze, sondern die Menschen, die jeden Morgen zur Baustelle fahren: Klaus, Robin und ihre Kollegen bleiben – weil sie genau diese Arbeit gern machen. Weil die Bedingungen stimmen. Und weil sich der Zusammenhalt, von dem Rinke spricht, im Alltag tatsächlich trägt, wenn es draußen schmutzig wird, der Zeitplan kippt und man sich aufeinander verlassen muss.