Von der Scheune
zum Autohaus:
Wie Peter Spiegelsberger den Mut zur Übernahme fand
Autohaus Eschlberger
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Als sich die Möglichkeit ergab, ein Autohaus zu pachten, konnte er all seine Erfahrung an einem Ort bündeln – und wagte den großen Sprung. An seiner Seite: seine Frau Manuela, die mit organisiert und mit abgewägt hat – und die den Spagat aus Familie und Betrieb aus nächster Nähe miterlebt hat. Im Gespräch erzählen sie, wie es dazu kam, welche Hürden unterschätzt wurden und warum dieser Schritt vor allem eines brauchte: Mut.
Schon während seiner Mechaniker-Ausbildung bei VW nutzte Peter jede Gelegenheit, um dazuzulernen und packte regelmäßig beim Werkstattmeister mit an. Parallel zum Job baute er sich Schritt für Schritt etwas Eigenes auf: „Irgendwann habe ich mal angefangen, Reifenhandel zu machen Dann habe ich mal eine Scheune gemietet, Reifen montiert und dann irgendwann mit der Werkstatt angefangen - alles nebenbei“, schildert er im Gespräch.

Manuela und Peter Spiegelsberger
Peter Spiegelsberger hat sich als gelernter Mechaniker und regelrechtes Allround-Talent über Jahre ein Profil aufgebaut: erst mit Reifenhandel, dann mit Werkstattarbeit, später auch mit Autohandel – Schritt für Schritt, mit wachsender Verantwortung.
Später pendelte er in seinem Hauptjob regelmäßig bis nach Ulm. Währenddessen wuchs auch der eigene Betrieb immer weiter. Nach einiger Zeit begann er schließlich auch mit seinem eigenen Autohandel.
Der Spagat aus Job, Pendeln und eigenem Betrieb wurde mit der Zeit immer größer. „Irgendwann war es dann einfach zu viel und dann haben wir gesagt, wir müssen das in Vollzeit machen.“ Auch der Wunsch, mehr Zeit bei der Familie zu verbringen, spielte eine Rolle.
Zwischen Job, Pendelstrecke und eigenem Betrieb
In genau dieser Phase kam der entscheidende Anruf. Der damalige Inhaber Ludwig Eschlberger war auf Spiegelsberger aufmerksam geworden – auch, weil Spiegelsberger selbst bereits Suzuki-Fahrzeuge angeboten und online eingestellt hatte – und wandte sich an Peter: „Der hat gefragt, ob ich Interesse hätte, sein Autohaus zu übernehmen“, erinnert sich Spiegelsberger.
z.B. e-Vitara Comfort Plus Allgrip 4WD

„Ich habe in einer Scheune angefangen – irgendwann kam der Punkt, an dem wir den großen Sprung wagten.“


Wir haben nicht nur ein Gebäude übernommen, sondern eine Mannschaft, die zur Einrichtung gehört.


Wer es zuverlässig mag, kauft Suzuki. Wir verkaufen Autos für Menschen, die Bodenständigkeit schätzen.

Warum Suzuki für ihn gleich so gut gepasst hat, beschreibt er sehr direkt – und weniger als Verkäufer, sondern mehr aus der Perspektive von jemandem, der die Autos von innen kennt. „Weil nichts kaputtgeht“, sagt er. „Es ist einfach die Qualität und die Preis-Leistung, die stimmen. Die Qualität ist einfach zuverlässig, anders kenne ich es von dieser Marke gar nicht.“ Und genau das spiegle sich auch in der Kundschaft wider – die für ihn viel breiter ist, als man zunächst denken würde.
„Der Suzuki-Fahrer ist der Bodenständige, sage ich mal.“ Gleichzeitig sei das Spektrum groß: „Also wir haben Bauern, wir haben aber auch Geschäftsleute, die mal nebenbei zehn Immobilien besitzen. Wer es zuverlässig mag, kauft Suzuki.“
In genau dieser Konstellation – mit Erfahrung im Handel, klarer Überzeugung für die Marke und wachsendem eigenen Betrieb – nahm die Idee einer Übernahme Gestalt an.
Spiegelsberger ging trotzdem nicht überstürzt in die volle Verantwortung, sondern vereinbarte einen Probelauf: drei Monate im Angestelltenverhältnis, um zu prüfen, ob Betrieb, Team und Rahmenbedingungen wirklich passen. Auch Manuela war dabei – im Hintergrund, im Organisieren, im Abwägen – während Peter die drei Monate nutzte, um zu prüfen, ob das Ganze wirklich trägt. „Dann war das Ganze eigentlich klar“, sagt er. Am 1. April 2023 startete er offiziell als neuer Pächter.
Warum er auf Suzuki setzt
– und wer sich davon angesprochen fühlt
z.B. e-Vitara Comfort Plus Allgrip 4WD, Präsentation im Autohaus am 21.03.2026 von 09:00- 14:00 Uhr



in Kooperation @dennis_hr7 und @wannersdorfer_agentur
Die Übernahme bedeutete: laufender Betrieb, eingespieltes Team, gewachsene Kundschaft – und ein Autohaus mit Abläufen, die über Jahre entstanden sind. Spiegelsberger wollte daran anknüpfen, aber an entscheidenden Stellen nachziehen. „Die ganzen Digitalisierungen, dieses ganze Zeug haben wir gleich als Erstes angepackt“, beschreibt er.
Laut seiner Frau Manuela sei vieles in den Prozessen noch „Stand 2000“ gewesen: viel Papier, wenig digital, alte Routinen. Die gelernte Buchhalterin sorgte dafür, dass Unterlagen und Abläufe digitaler werden: „So Dinge, die heute eben selbstverständlich sind - dass man die Rechnungen digital im Computer hat und nicht mehr nur auf Papier“, beschreibt sie ihren Part.
Dass frischer Wind nötig war, habe auch der frühere Inhaber selbst so gesehen. Der Betrieb brauche „einen neuen Besen“, habe er gesagt. Wie viel Gefühl trotzdem in so einem Übergang steckt, zeigte sich beim Aufräumen im Hintergrund – etwa im Lager. „Die Lagerhaltung ist der Größe des Betriebes halt nicht mehr gerecht geworden.” Vieles habe sich über die Jahre pragmatisch entwickelt, ohne klare Struktur.
Spiegelsberger und seine Familie gingen das mit Fingerspitzengefühl an. Der frühere Inhaber habe manches nur ungern ziehen lassen, erzählt Spiegelsberger – „manche aussortierten Sachen hätte er am liebsten wieder aus dem Müll geholt“. Gleichzeitig sei aber auch Verständnis da gewesen: Nicht alles, was früher funktioniert hat, passe heute noch zu einem Betrieb, der moderner und digitaler arbeiten will.
Parallel investierte Peter in moderne Ausstattung. „Ich bin dafür, dass meine Mitarbeiter es schön haben. Also mit vernünftigem Werkzeug“, sagt er. Das sei im Alltag spürbar – und erleichtere die Arbeit fürs Team.
Beim Personal setzte er zudem auf Kontinuität: Spiegelsberger übernahm das bestehende Team komplett. „Alle Mitarbeiter, ja“, bestätigt er – und über einen besonders langjährigen Kollegen sagt er schmunzelnd: „Der gehört zur Einrichtung eigentlich.“

Ein neuer Besen im laufenden Betrieb







Die größte Herausforderung lag für Spiegelsberger weniger im Handwerklichen als im wirtschaftlichen Risiko, das mit so einer Übernahme automatisch auf dem Hof steht. „Es war halt einfach irgendwie das Gesamt-Ding“, sagt er auf die Frage nach dem größten Bauchweh. Konkret meint er damit vor allem den Fahrzeugbestand: „Das sind dann schon mal Millionen. Das zahlst du jetzt auch nicht schnell mal aus. Das war die größte Angst.“
Gerade die Planung sei dabei eine eigene Welt. „Du musst mindestens ein halbes Jahr im Voraus planen. Und wenn du in der Zeit nichts verkaufst, wird’s schnell eng – wir haben zeitweise nicht mal mehr Platz gehabt.“ Was er damit beschreibt: Wie schnell sich Bestand aufstaut, wie schnell Druck entsteht – und wie eng es wird, wenn der Markt kurzfristig dreht.

Millionen auf dem Hof
Die Reaktion der Kundschaft auf die Übernahme? „Die waren eigentlich alle begeistert“, erzählt Spiegelsberger. Vor allem darüber, dass es überhaupt weitergeht. Denn offenbar hatte es im Vorfeld Unsicherheit gegeben, ob der Betrieb in der bisherigen Form fortgeführt wird. „Die haben dann schon ihre Winterräder ausgelagert, weil es eigentlich schon so weit war.“
Dass diese Erleichterung nicht nur ein kurzer Moment war, zeigt auch eine Rückmeldung aus der Kundschaft: Eine zufriedene Kundin schildert, dass bei ihren Autokäufen alles unkompliziert gelaufen sei – von der Abwicklung bis zum Kontakt im Team. Besonders positiv bleibt ihr in Erinnerung, dass sie sich mit Fragen jederzeit melden konnte, dass die Preise fair gewesen seien und dass sie sich insgesamt gut aufgehoben gefühlt habe. Und sie macht klar: Wenn wieder etwas ansteht, würde sie sich erneut an das Autohaus wenden.
Und es geht um Verlässlichkeit – gerade nach einer Phase, in der viele nicht wussten, wie es weitergeht. Spiegelsberger beschreibt, dass solche Übergänge auch bei Kunden etwas auslösen: Man will wissen, ob man mit seinem Auto, seinen Rädern, seinen Themen weiterhin einen festen Anlaufpunkt hat.
„Weil die Vergangenheit, die kann ich nicht mehr ändern“, sagt er. Aber was jetzt kommt, das lässt sich gestalten – mit klaren Strukturen, mit modernem Arbeiten, mit einem Team, das bleibt, und mit einem Betrieb, der wieder sichtbar nach vorne schaut.
Zuspruch auch von außen
Z.B. Suzuki Vitara Comfort Plus 1.4 Hybrid 2WD Verbrauch kombiniert: 5,40 l/100km CO2-Emissionen: 122,00 g/km CO2-Klasse: D


Für ihn ist das kein Spruch, sondern eine Frage des Alltags: erreichbar sein, Dinge verständlich erklären, Entscheidungen transparent machen – und mit Hilfe von Manuela im Hintergrund so arbeiten, dass es vorne sauber läuft.
Deshalb hängen für ihn Digitalisierung, Ordnung in den Abläufen und der direkte Draht zum Kunden zusammen: Wenn intern weniger Chaos herrscht, bleibt auch wieder Luft für das Gespräch am Tresen oder am Telefon.
Präsentation des neuen Suzuki e-Vitara Comfort Plus Allgrip 4WD im Autohaus am 21.03.2026 von 09:00- 14:00 Uhr


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