“Kleine Reparatur, große Erfolgsgeschichte”
Eine lockere Kurbel, ein zweiter Platz und die Frage, warum man genau hier anruft – Wie Radlmeier aus einem kleinen Defekt eine Erfolgsgeschichte machte.
Die Geschichte eines Fahrradladens kann man auf viele Arten erzählen. Über Sortiment, Werkstattplätze oder Marken ließe sich bei Radl Meier in Bad Aibling einiges sagen – doch das allein würde dem Laden nicht gerecht. Entscheidend sind hier vielmehr das Miteinander und das Engagement im Alltag, aus denen die Geschichten entstehen, die in Erinnerung bleiben.
Radl Meier ist Anlaufstelle für alle, die Fahrrad fahren – ob groß oder klein, gemütlich unterwegs oder sportlich ambitioniert. Im Laden und in der Werkstatt geht es um Kinderräder genauso wie um E-Bikes, Touren- und Alltagsräder – und damit um Menschen, die zuverlässig von A nach B kommen wollen, ebenso wie um diejenigen, die Training und Wettkämpfe im Blick haben.
Unter den vielen Menschen, die bei Radl Meier ein- und ausgehen, sind auch diejenigen, die mit dem Rad feste Pläne haben: längere Touren, Trainingsrunden, ein Termin im Kalender – manchmal sogar ein Wettkampf. Gerade dann zeigt sich oft am deutlichsten, wie ein Laden arbeitet: ob sich jemand zuständig fühlt, mitdenkt und eine Lösung findet. Bei Christian Obermeier war es genau so.

„Ich war bei einem Sprint-Triathlon angemeldet“, erzählt Christian. „Der ist immer Anfang Juli.“ Am Abend vor dem Start unternahm er noch eine letzte Probefahrt – und bemerkte etwas, das den ganzen Plan ins Wanken bringen konnte: „Mir ist aufgefallen, dass meine Kurbel Spiel hat. Die war locker.“
Er versuchte noch, das Problem selbst zu lösen – ohne Erfolg. Und plötzlich wurde es eng. „Der Triathlon war am Samstag. Ich hab mich fast schon damit abgefunden, dass ich nicht mitfahren kann“, sagt er. „Und dann hab ich mir gedacht: Ich ruf jetzt einfach mal bei Radl Meier an. Wenn mir jetzt noch einer helfen kann, dann die.“ Viel Hoffnung machte er sich nicht: Es war bereits Freitagabend. Dazu kam, dass er am nächsten Morgen noch 100 Kilometer Anfahrt vor sich hatte, weil der Wettkampf am Staffelsee stattfand.
Besondere Lösungen für besondere Anforderungen
„Ich hab angerufen und gefragt, ob mir das noch schnell jemand machen kann“, erzählt Christian. „Und dann – wie sie halt sind – haben sie alles möglich gemacht, damit ich doch noch starten kann.“ Er brachte das Rad vorbei. In der Werkstatt wurde die Kurbel gerichtet – und weil offenbar nicht alles sofort passte, entstand eine Lösung, die Christian bis heute begeistert: „Anscheinend war ein Teil, das sie zur Stabilisierung gebraucht hätten, nicht auf Lager“, sagt er. „Und dann hat ein Mitarbeiter das Teil kurzerhand an seinem eigenen Rad ausgebaut und bei mir montiert – damit die Kurbel hält.“
Damit war der Start gerettet. „Dann hab ich am nächsten Tag beim Triathlon mitmachen können“, sagt Christian. Und mehr noch: „Ich bin Zweiter geworden – hinter so einem Fast-Profi. Ohne die Jungs von Radl Meier wäre das nicht möglich gewesen.“
Dass er ausgerechnet dort anrief, war kein Zufall: „Ich war schon immer begeistert davon, wie der Laden geführt wird“, sagt Christian. „Die Mitarbeiter sind freundlich und kompetent – und hier wird kein großes Gehabe draus gemacht“, sagt Christian. „Im Radsport gibt’s manchmal schon so eine Art Szene-Gefühl, das mir ein bisschen abgehoben vorkommt. Das hast du hier überhaupt nicht: Wenn was ist, wird geschaut, was machbar ist – und dann wird dir einfach geholfen.“


Christian Obermeier

Wenn du eigentlich schon aufgegeben hast
– und dann doch noch jemand ans Telefon geht.


Wir reparieren nicht nur Fahrräder. Wir retten Pläne, Träume und Starts.


Hier bist du keine Kundennummer, sondern ein Teil der Kurve.

Was Christian als Kunde erlebt, wird im Team ganz ähnlich beschrieben – nur eben aus der Mitte der Werkstatt heraus. Leon kennt Radl Meier schon lange: Er hat dort bereits als kleiner Junge eingekauft, später ein Praktikum gemacht und sich anschließend für die Ausbildung zum Zweiradmechatroniker entschieden. Inzwischen ist er ausgelernter Geselle – und beschreibt den Alltag in der Werkstatt als genauso kollegial und zugewandt, wie ihn viele Kunden wahrnehmen.
„Wir wissen, wann es darauf ankommt – und dann tun wir, was möglich ist. Manchmal wird dann sogar zu zweit an einem Rad gearbeitet. Der Wille, so eine Herausforderung erfolgreich zu meistern, ist ein echter Motor – da blühen wir richtig auf“, sagt Leon.
Für Leon entsteht dieser Teamgeist nicht zufällig. Er verweist auf die täglichen Gesprächsrunden am Morgen, in denen Neuigkeiten und aktuelle Herausforderungen besprochen werden. „Jeder ist eingeladen, seine Sicht der Dinge zu schildern und Vorschläge zu bringen“, erklärt er. „Das unterscheidet uns vielleicht nicht von allen – aber von vielen Unternehmen in dieser Größe.“


Leon Huber







Dazu komme die Mischung im Team. „Absolut verschiedene Charaktere, die bei uns aus allen möglichen Branchen zusammengekommen sind – nur nicht aus dem Fahrradbereich“, schmunzelt er. „Das macht’s interessant und schweißt zusammen. Jeder weiß, warum er mittlerweile bei uns gelandet ist und was ihn mit der Arbeit verbindet.“
Besonders sichtbar werde das für ihn bei individuellen Umbauten und Spezialprojekten. „Wenn einfach alles passt, dann kann das ein unbeschreibliches Glücksgefühl auslösen“, sagt Leon. „Für mich zählt nicht nur das Material, sondern die Emotion, die es im Menschen hervorbringt. Wenn ich das für einen Kunden erreichen kann, dann erfüllt mich das besonders.“
Und manchmal sind es – wie bei Christian – diese Situationen, in denen es plötzlich schnell gehen muss. „Einmal kam eine Kundin mit einem Platten zu uns, am Morgen vor dem Start der Wendelsteinrundfahrt“, erinnert sich Leon. „Wir konnten ihr unter höchstem Zeitdruck das Rad reparieren und ihre Teilnahme am Rennen doch noch ermöglichen. Das strahlende Gesicht war die Sache allemal wert.“
Wenn Werkstattqualität und Stimmung zusammenpassen
Genau an dieser Stelle treffen sich die Perspektiven: Was Leon als Arbeitsalltag beschreibt, ist für Christian das, was den Laden für ihn so besonders macht. Radl Meier ist für ihn längst mehr als eine Werkstatt. Er fährt regelmäßig bei den Dienstag-Ausfahrten mit, kennt Menschen aus dem Umfeld persönlich. Wenn er mit dem Rad unterwegs ist, schaut er manchmal einfach kurz vorbei – fünf Minuten, ein kurzer Austausch, dieses Gefühl: man kennt sich.
Für Christian zählt, dass hier niemand auf wichtig macht und Hilfe unkompliziert organisiert wird – egal, ob es um eine Kleinigkeit geht oder um ein Problem, das kurz vor einem Wettkampf plötzlich groß wird. Am Freitagabend vor dem Triathlon war es genau diese Haltung, die den Unterschied gemacht hat: nicht nur, dass die Kurbel wieder fest saß, sondern dass sich jemand verantwortlich fühlte. Und dass sich Christians guter Eindruck von Radl Meier nicht nur aus Kundensicht bestätigt – sondern genauso aus dem, was Leon über das Miteinander in der Werkstatt erzählt.




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